Email und VirenUnibas-Email-VirenschutzViren werden oft automatisiert über Email verbreitet, vor allem über ausführbare Attachments, daher sind einige dieser ausführbaren Attachments in Emails an und von der Universität Basel nicht gestattet. Zum Schutz vor solchen "Email-Viren" betreibt das Universitätsrechenzentrum auf dem Mailgateway eine Antivirensoftware. Alle eingehenden Emails an name@unibas.ch oder name@stud.unibas.ch werden auf Viren überprüft. Falls ein Virus in einer Email enthalten ist, wird diese Email gelöscht! Sie erhalten darüber eine Informations-Email, falls Sie für Ihren Account diese Funktion eingeschaltet haben. Der Absender erhält über die Löschung keine Information von unserem Mailsystem, da die Absender im allgemeinen gefälscht sind.
ACHTUNG: Kein Virenschutz arbeitet perfekt. Vor allem neue Viren können immer eine gewisse Zeit (bis der Hersteller ein Update liefert) durch den Unibas-Virenschutz schlüpfen. Daher gilt auch für Unibas-Emails: bitte seien Sie vorsichtig im Umgang mit Email. Emails die über andere Wege (private Accounts bei Bluewin, GMX etc) auf Ihren Rechner gelangen, werden vom Uni-Virenschutz gar nicht überprüft! Sie sollten daher (Windowsrechner: unbedingt) auf Ihrem Rechner auch eine lokale, aktuelle Antivirensoftware installiert haben.
Ich habe eine seltsame Email scheinbar von meinem Provider (bluewin, unibas etc.) bekommen, kann das ein Virus sein?Email-Viren verschicken sich oft selbst per Email, ohne dass der Computerbesitzer etwas davon merkt. Einige Varianten tarnen sich dabei als Email vom Provider (mail-team@unibas.ch, mailteam@unibas.ch, postmaster@bluewin.ch, info@gmx.ch) oder als Fehlermeldung vom Mailsystem (MAILER-DAEMON@unibas.ch, mailsystem@unibas.ch, Auto-Mail@bluewin.ch). Mit Hilfe von interessanten Betreffzeilen oder angeblich seriösen Absenderadressen soll der Empfänger dazu gebracht werden, auf das infektiöse Attachment (das angeblich sehr wichtige Informationen enthält) zu klicken. Achtung: Was im Absender/From-Feld steht ist nicht aussagekräftig! Man müsste sich den ganzen Mail-Header der ursprünglichen Mail ansehen, nur dann kann man oft sehen, von welchem Rechner die Mail wirklich stammt.
Was können Sie tun: Seien Sie bei Attachments prinzipiell skeptisch, sichern Sie das Attachment auf Ihre Platte, prüfen Sie die gespeicherte Datei mit einer aktuellen Antivirensoftware oder über einen Prüfservice im Internet. Falls Sie nicht sicher sind: Fragen Sie beim vermeintlichen Absender nach, ob diese Mail auch wirklich von ihm stammt, bevor Sie die Datei auf Ihrer Platte öffnen!
Ich habe eine seltsame Email von einem Freund bekommen (der garantiert keine Viren verschickt), kann das ein Virus sein?
Ja! Viele Viren verschicken sich selbst per Email unter gefälschten Absenderadressen. Angenommen auf einem Rechner eines Kollegen, dem Sie einmal eine Mail geschickt haben, ist ein Virus. Zunächst sucht das Virus auf dem befallenen Rechner alle Emailadressen auf der Festplatte. Aus allen gefundenen Adressen wählt er immer wieder zufällig eine Email-Adresse als Zieladresse und nimmt irgendeine andere als gefälschten Absender. So kann es sein, dass z.B. die Email-Adresse Ihres Freundes/Kollegen/Chefs als Absender in der Mail steht, obwohl dieser diese Mail gar nicht verschickt hat. Fazit: Was im Absender/From-Feld steht ist nicht aussagekräftig! Man müsste sich den ganzen Mail-Header der ursprünglichen Mail ansehen, dann kann man oft sehen, von welchem Rechner die Mail kam.
Was können Sie tun: Seien Sie bei Attachments prinzipiell skeptisch, auch wenn Sie scheinbar von Bekannten kommen. Sichern Sie das Attachment auf Ihre Platte, prüfen Sie die gespeicherte Datei mit einer aktuellen Antivirensoftware oder über einen Prüfservice im Internet. Falls Sie nicht sicher sind: Fragen Sie beim vermeintlichen Absender nach, ob diese Mail auch wirklich von ihm stammt, bevor Sie die Datei auf Ihrer Platte öffnen!
Ich habe von ausserhalb eine Email bekommen, dass ich einen Virus verschickt habe - kann das sein? Wenn diese Email wirklich vom URZ kommt (und nicht die Absendeadresse gefälscht ist, rufen Sie bei zweifeln einfach im URZ an), dann haben wir gute Gründe zur Annahme, das Ihr Rechner befallen ist. Bitte geben Sie Ihrem Computerverantwortlichen Bescheid oder überprüfen Sie Ihren Rechner selbst mit einer Antivirensoftware. Wenn die Mail von ausserhalb der Universität kommt, gibt es zwei Möglichkeiten: 1. Ihr Rechner ist tatsächlich mit einem Virus infiziert und verschickt verseuchte Mails, ohne dass Sie es merken. 2. Die virenverseuchte Mail wurde mit gefälschtem Absender von irgendeinem anderen Rechner verschickt: Viele Viren verschicken sich selbst per Email unter gefälschten Absenderadressen. Angenommen auf einem Rechner eines Kollegen, dem Sie einmal eine Mail geschickt haben, ist ein Virus. Zunächst sucht das Virus auf dem befallenen Rechner alle Emailadressen auf der Festplatte. Aus allen gefundenen Adressen wählt er immer wieder zufällig eine Email-Adresse als Zieladresse und nimmt irgendeine andere als gefälschten Absender. So kann es sein, dass z.B. Ihre Email-Adresse als Absender in der verseuchten Mail steht!
Was können Sie tun: Wenn Sie über smtp.unibas.ch mailen, brauchen Sie nichts zu tun, denn Rechner, die verseuchte Mails verschicken, erkennen wir früher oder später in den Logfiles. Wenn Sie Mails von ausserhalb des Uninetzes verschicken, dann sollte Ihr externer Rechner zur Sicherheit auf Viren überprüft werden. Ansonsten: ignorieren Sie diese Mail.
Ich habe von ausserhalb eine Email bekommen, dass ich eine Spammail verschickt habe - kann das sein? Auch Spammer (Menschen die Spam = unerwünschte Werbemail versenden) möchten Ihre Identität nicht preisgeben und verwenden gefälschte Absendeadressen. Wenn Ihre Email-Adresse den Spammern bekannt ist (z.B. erkennen Sie das daran, dass Sie Spammails bekommen), ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass auch Ihre Adresse einmal als (gefälschte) Absendeadresse verwendet wird. Allerdings gibt es auch Viren , die Ihren Rechner zur Spamversendung missbrauchen.
Was können Sie tun: Eine Überprüfung mit einer Antivirensoftware sollten Sie zur Sicherheit durchführen, um sicherzustellen, dass Ihr Rechner nicht als Spamrelay verwendet wird. Ansonsten: ignorieren Sie diese Mail.
Wie kann ich verhindern, dass ich über Email einen Virus bekomme?
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